Bevor es Eisenbahnen gab wurde Handelsware zwischen Indien und Zentralasien von Kamelen transportiert. In der Wüste Thar waren Jaiselmer und Bikaner bekannte Rastplätze.
Jaiselmer, Unterstadt und Festungshügel. (Bild aus Wikipedia)Das Tor
Man hatte es nicht weit von den Schlafzimmern zu den Bastionen.
Zu Geld gekommene Kaufleute zeigten ihren Reichtum in ihren Havelis mit ihren üppigen Steinmetzarbeiten. Viele von denen sind in Hotels umgebaut.
Einfacher geht es natürlich auch.
Vor etlichen Jahren wurde die Festung an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen. Mus man das Wasser mühsam herbeischaffen gibt es kaum Abwasser. Mit der neuen Leitung änderte sich die Situation grundlegend und man entschied sich bei der Frage der Abwässer für eine sehr indische Lösung, man ließ es versickern.
Offensichtlich kann der Stein, aus dem die Festung gebaut wurde, die dauernde Feuchtigkeit nicht vertragen. An anderer Stelle wusch das Abwasser Hohlräume aus und Gebäude stürzten ein.
Bikaner
In Indien herrscht Linksverkehr. In welche Richtung fährt der?
boil it, peel it, cook it or forget it
Ein altes Stadttor trennt das Durcheinander von Alt- und Neustadt.
Hatten wir schon lange nicht mehr. Auch Bikaner besaß einen Maharadja und der besaß selbstverständlich auch einen Palast.
Wenige Kilometer von Bikaner liegt dieser Tempel. Er ist bekannt für seine heiligen Ratten und riecht auch ein wenig so.
Ich bin mir sicher, können Ratten so gefüttert werden, geht in diesem Land kein Mensch abends hungrig zu Bett.
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